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Die Abenteuer von Wheely, Fortsetzung

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Kapitel 1, Die Landung in Magic World

Wenn ihr den Anfang der Geschichte lesen wollt, dann klickt hier.

 

„Schub gedrosselt und bereit zur Landung”, ertönt die freundliche Computerstimme im Holodeck an Bord des toywheel-Mutterschiffes. Das im Übrigen ziemlich beeindruckend ist. Gleich drei Ionen-Triebwerke sorgen für ultimative Warp-Geschwindigkeit. Damit wird das Raum-Zeit-Kontinuum gekrümmt und man kommt viel schneller ans gewünschte Ziel. Schon seltsam die Sache mit den krummen Räumen. Aber ob krumm oder gerade, Hauptsache es fliegt schnell. Denn es gibt schließlich viele faszinierende, neue Welten zu entdecken!
Heute ist ein lilablassblaufarbener Planet auf dem Radar zu sehen. Still, der Raumgleiter, war wie immer vorausgeflogen und hatte eine Runde um den Himmelskörper gedreht und die Lage geprüft. Nicht dass es gerade Asteroiden regnet oder eine Alien-Demonstration gegen neue Spielideen stattfindet. Ja, so etwas soll es wirklich geben!
„Keine besonderen Vorkommnisse”, gibt Still an die Kommandozentrale weiter. Das ist das Signal für alle Fahrzeuge an Bord, sich auf Parkposition zu begeben. Gleich darauf schaltet ein Triebwerk nach dem anderen ab und lautlos nähert sich das Mutterschiff der Planetenoberfläche. Sorgfältig suchen die riesigen Scheinwerfer den Boden nach einer guten Landemöglichkeit ab und mit einem sanften Ruck setzt das Mutterschiff am Boden auf.
Wheely, der gelbe Flitzer, ist schon ganz aufgeregt. Endlich kann er wieder etwas Neues entdecken. Vielleicht sogar ein spannendes Abenteuer erleben? Das Leben an Bord wird ja so schnell langweilig. Zumindest wenn man so jung und neugierig ist wie Wheely. Für Wheely gibt es jedenfalls kein Halten mehr. Ohne dass die anderen es bemerken, lässt er sich vom Bordcomputer auf den Planeten beamen.

Das ist es also: Magic World, das magische Land! Auf den ersten Blick sieht es ein bisschen aus wie auf der Erde. Da kommt Wheely nämlich ursprünglich her. Aber das ist eine andere Geschichte. Viel wichtiger sind die Abenteuer, die hier und jetzt auf ihn warten. Noch etwas vorsichtig rollt er den großen Hügel hinauf, der unweit des  Landeplatzes aus dem Boden ragt. Oben angelangt traut Wheely seinen Augen kaum. Beim heiligen Schutzblech! Vor ihm eröffnet sich eine fantastische Landschaft. Die Wiesen sind vom grünsten Grün und der Himmel vom blausten Blau! Auf der Wiese stehen Gänseblümchen mit Köpfen so groß wie Satellitenschüsseln und Glockenblumen, die so laut läuten, dass er kaum noch seinen Motor hört. Als wäre das nicht schon genug, ist da noch diese Straße: Sie schwebt einfach in der Luft! Einen Augenblick lang überlegt Wheely, ob er zurückfahren und den anderen Bescheid geben soll. Aber seine Neugier ist stärker. Er legt den Gang und saust den Hügel hinunter. Kaum in der Nähe der Straße angekommen, spürt Wheely eine unsichtbare Kraft. Sie zieht ihn magisch nach oben. Und ehe er es sich versieht, steht er mit allen vier Rädern auf der schwebenden Straße. Wheely lockert die Bremsen und im gleichen Moment schießt er die Straße entlang. Die anfängliche Angst, er könne herunterfallen, ist schnell gewichen. Diese seltsame Straße hält ihn sicher wie einen Magneten. Begeistert genießt Wheely die rasante Fahrt. So kann er auch viel besser diese unglaubliche Welt bewundern. Ein Schwarm Fische zieht an ihm vorbei. Fliegende Fische, wohlgemerkt. Aber das ist gar nichts gegen die Turboschnecke, die Wheely eben auf der rechten Seite überholt hat. Dieser kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als er plötzlich unvermittelt angehalten wird. Die Straße ist zu Ende. Sie hört geradewegs vor ihm auf. Wheely schaut sich um und entdeckt zwei Wegweiser. Der eine zeigt nach rechts, hier geht es nach Sonderbarstadt. Der linke zeigt in Richtung Langweilhausen. Keine Frage, wofür Wheely sich entscheidet. Im gleichen Augenblick biegt er auch schon rechts ab und nimmt langsam Fahrt auf. Die Landschaft verändert sich und so nach wird alles sonderbarer und sonderbarer.

Wie es weitergeht und wie sonderbar das alles noch wird, erfährst du nächste Woche!

 

Written with love in Berlin,

Esther von Toywheel

Hier findet ihr mehr von Toy Drive  wie auch im App Store.

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